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Freitag, 29. Mai 2015

ar me nia










Stein, Loch und Wasser





Armeniens Geschichte ist eine weit zurückreichende – eine Ur-Geschichte. Entsprechend ist auch die Entstehung und Entwicklung der armenischen Sprache sehr interessant. Meine privaten ethymologischen Forschungen haben zu folgendem Ergebnis bezüglich des Namens „Armenien“ geführt: 
Oor, aar oder ahr sind ursprüngliche Wörter für Stein oder Fels. Mah oder mae sind die alten Wurzeln für alles, was mit Loch oder Graben oder Höhle zu tun hat. Nyi und niae sind in der Gegend von Zangezur (Nachitschevan) und Hadrut (Nagorny Karabach) noch heute übliche Begriffe für Wasser. Also ergibt die Zusammensetzung von aar und mae und niae den Namen „Armenien“, das tatsächlich das Land von Stein, Fels, Löchern, Höhlen, Wasser, Flüssen und Tümpeln ist. (Hier würde ich noch eine weitere Silbe für Frösche und Kröten anhängen...)
Ich hoffe, meine subjektiv-wissenschaftliche Sprachforschung ist überzeugend genug. Die Beweise folgen nun in Form von Bildern, die in den letzten Tagen entstanden sind. This was your captain speaking – enjoy your journey.

Khndzoresk, ehemaliges Höhlendorf:






Sisian und sein Steinkreis, der aber keiner ist, sondern einfach ein Kreis von übrig gebliebenen Steinen:






Das Tal von Sisian, ein landschaftliches highlight, mit einer warmen Quelle, die man hinter einer Bauruine entdecken muss:















Zurück über den Vorotan-Pass nach Jeghegnadzor, wo die Frauen rote Lippen haben:





Nordwärts über den Sulema-Pass, an einer alten Karawanserei vorbei, zum Sevan-See:







Dem Sevan-See entlang:




Sevan – seine Attraktionen, seine Hauptstrasse und seine leer stehenden Immobilien (eine dieser Immobilien wird rege von Touristen besucht - daher nur eine Photo aus sicherer Entfernung):